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Amtliches Kursbuch

Posted on 30. August 2020

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Amtliches Kursbuch 
Irgendwann lag dieses dicke Buch vor uns auf der Schulbank. Es hatte sehr dünne Seiten, die eng bedruckt waren. Auf den ersten Blick schienen da nur Ortschaften und Zahlen zu stehen.
‚Amtliches Kursbuch‘ stand in schwarzen Buchstaben vor blauem Hintergrund auf dem Umschlag.

Auf einem roten Querbalken war gedruckt ‘Sommer’ und die Gültigkeit in einer Mischung aus römischen Ziffern und arabischen Zahlen: 28. V. – 30. IX. 1975. Oben rechts die Bezeichnung ‘Schweiz’ für die deutschsprachige Schweiz.

‘Heute werden wir lernen, den Fahrplan zu lesen! ’ Lehrer Geiger hatte sich vor den drei Klassen aufgestellt und machte Notizen auf der Wandtafel. Dazu sprach er: ‘Wir wollen am Mittwoch, 4. Juni 1975 von St. Peterzell mit dem Postauto nach Brunnadern, um dann mit der Bodensee-Toggenburg Bahn nach Rapperswil zu fahren. Dort geht es weiter mit der SBB nach Zürich, wo wir das Landesmuseum besuchen. ’
Nun nahm niemand sein Smartphone zur Hand, rief das App ‘SBB Mobile’ auf und gab ‘Touch Fahrplan’ ein, ‘Aktueller Standort’, ‘Zürich Landesmuseum’. Dann noch das Datum und die gewünschte Ankunftszeit und das elektronische Teil würde fein säuberlich die möglichen Verbindungen anzeigen.
Nein, das ging noch ganz anders. Auf der Umschlagseite wurde die Nummer der PTT Postautolinie von St. Peterzell nach Brunnadern gesucht. Dann mit dem Kartonstreifen, der dem Kursbuch beilag, suchte man die gewünschte Verbindung. Diese wurde notiert. Zu beachten waren die kleinen Zahlen oder Buchstaben mit einer Klammer daneben, aber auch die Piktogramme, die auf verschiedene Besonderheiten der Züge und Postautos hinwiesen.
Natürlich war es von Vorteil, wenn man gewisse Kenntnisse in der Geographie hatte. Dann erkannte man nämlich, dass der Zug über den Seedamm bei Rapperswil eventuell direkter und schneller war als der Zug der Goldküste entlang. Man hätte einfach nicht so viel Zeit zum Umsteigen.
Es entstand ein Frage- und Antwortspiel und die verrücktesten Verbindungen wurden herausgesucht. Bei den einen war der Anschluss bereits abgefahren, als sie ankamen, die anderen mussten anderthalb Stunden am Bahnhof warten.
Es ist nicht zu vergleichen mit der Anfrage, die wir heute auf unseren smarten Devices in Sekundenschnelle stellen. Und trotzdem, ein bisschen gesunder Menschenverstand und Kenntnisse der Geographie wären auch heute noch hilfreich.
Mit fiel das gestern auf.
Unsere Idee ist es, mit der Bahn nach Airolo zu fahren, um mit den Velos die Tremola auf den Gotthard, runter nach Hospental und rauf auf den Furkapass, runter nach Gletsch und über den Grimselpass nach Meiringen zu rollen.
Dort würden wir im Hotel Victoria übernachten und mit gutem Gewissen ein wunderbares Nachtessen geniessen. Am Sonntag soll es dann mit der Zentralbahn über den Brünig nach Luzern und dann direkt nach Zürich gehen.
Also suchte ich eine Verbindung Zürich-Flughafen – Airolo. Möglichst früh am Samstagmorgen, damit wir bald die Tremola rauf trampen könnten.
Doch das scheint etwas schwierig. Entweder ist der Verlad der Velos verboten oder wir müssen zwischen Flüelen und Erstfeld einen Bus nehmen, der mit Sicherheit auch keine Velos transportiert. So muss ich den SBB Mobile Fahrplan überlisten und eigene Abschnitte kreieren. Und siehe da, plötzlich geht es und wir werden am späteren Vormittag in Airolo sein und können zu dieser knackigen Tour starten. Und am Sonntag werden wir mit Schutzmasken im Zug nach Hause sitzen und glücklich über ein neues Abenteuer plaudern.

Im Rias läuft es munter weiter und wir freuen uns von Herzen über Ihren Besuch. Wir alle haben unterschiedliche Meinungen und verschiedene Vorsichtsmassnahmen zum Thema Coronavirus.
Einige von uns sind optimistisch und furchtlos, einige sind besorgt und vorsichtig und andere sind völlig verwirrt.
Egal wie sich jeder fühlt, wir alle spüren das Bedürfnis, das Leben zu geniessen. Ich bitte Sie, verständnisvoll miteinander umzugehen und auf Ihren Nächsten Rücksicht zu nehmen. Halten Sie die Vorsichtsmassnahmen ein, während Sie sich im oder ausserhalb des Rias aufhalten.

Bitte vergessen Sie dabei nicht, Ihren Aufenthalt mit leckerem Essen und einem guten Glas Wein in vollen Zügen zu geniessen.
Mein Ziel ist es, Ihnen die grösstmögliche Sicherheit während Ihrem Besuch im Rias zu bieten.
Zusammen mit meinem Team nehme ich die aktuelle Situation sehr ernst und wir werden diese Woche das Restaurant mit Acrylglas Scheiben neu aufteilen. Nun tragen auch die Mitarbeiter im Service Schutzmasken und achten weiterhin auf gute, saubere Arbeitsweise. Es ist mir ein persönliches Anliegen, dass Sie und meine Mitarbeiter sich wohlfühlen und dafür werde ich alles tun.
Falls ich etwas für Sie tun kann, um es Ihnen angenehmer zu machen, dann sprechen Sie es an.

Die Anlässe im Herbst werden in leicht abgeänderter Form durchgeführt. Wir werden Sie in den nächsten Tagen persönlich kontaktieren.

Die personelle Situation im Rias Team wird sich in den nächsten Monaten verändern und so habe ich die offenen Stellen auf unserer Homepage platziert. Vielleicht kennen Sie ja einen passenden Mitarbeiter oder eine passende Mitarbeiterin.
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