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Gemütliche Stunden! 

Posted on 24. Mai 2020

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Ein bequemer Stuhl, gutes Licht und ein interessantes Buch, dazu eine ‘montecristo no 5 che guevara’ und ein Glas Château Cos d’Estournel 2009 – was gibt es Gemütlicheres?

In den Wochen des Lockdowns habe ich mich wieder der alten Tugend des Lesens zugewandt. Nachdem mich die sekündlichen Meldungen über dieses Virus völlig fertig gemacht hatten und mich kaum mehr schlafen liessen, erinnerte ich mich daran, dass ich früher Bücher richtiggehend verschlungen hatte.
So ging ich hin und kaufte im Coop Sihlcity ein Taschenbuch von Sandra Brown. Eine Liebesgeschichte, deren Ausgang man am Anfang schon erahnen konnte. Dann folgten Romane von Nora Roberts und Nicolas Sparks.

Es tat schlicht und einfach gut, diese Geschichten zu geniessen. Denn in Wirklichkeit gab es nichts mehr zu lachen. Das Rias war geschlossen und auch nach der teilweisen Öffnung ist ungewiss, wie die Zukunft aussehen wird.
Eine kleine Flucht in die Fantasiewelt der Romane tut in diesen Momenten richtig gut. Ich tauchte in die Tiefen der gemässigten Regenwälder von Washington State ein oder begleitete ein Fotografenpaar auf ihrer Liebesreise quer durch Amerika. Wunderschöne Bilder, heftige Storys.

Das Lesen entdeckte ich während meinen letzten Schuljahren. Einmal durften wir als Hausaufgabe einen Vortrag vorbereiten, eine Buchvorstellung.
Mein Buch
‘Tecumseh, Häuptling der Indianer. Ruhm und Tod des großen Mannes’.
Es ging um den Indianer ‘Tecumseh’, der sich duckende Berglöwe.
Ein Indianerhäuptling aus dem Stamm der Shawnee. Er war von der Idee besessen, alle Indianerstämme Nordamerikas zu vereinen und diese neue Streitkraft gegen die weissen Siedler zum Sieg zu führen.
Eine glatte Sechs habe ich für diesen Vortrag erhalten.

Es war meine grosse Freude damals, Aufsätze zu schreiben. Ich sass dann lange vor den weissen Seiten des Aufsatzheftes mit dem blauen Einband. Auf dem Umschlag hatte ich eine weisse Etikette geklebt. Jeder, der wollte, konnte da lesen ‘Aufsätze von Hansruedi Nef’. Irgendwo in einer alten Zügelkiste liegt dieses Heft sicher noch.

Ich sass also so da und plötzlich fing es zu schreiben an. Die Wörter und Sätze formten sich von allein und die Geschichte nahm Form und Gestalt an. Mein ‘Geha Fülli’ konnte nicht schnell genug über das Papier huschen. Ich schrieb immer mit Geha Füllfederhalter, die Marke ‘Pelikan’ mochte ich nicht so sehr! Lehrer Schön notierte unter meine Zeilen: fliessender, spannender Erzählstil, Orthografie na ja, die Schrift zerfällt am Schluss. Doch alles in allem gab es immer mal wieder eine Sechs oder eine Fünfeinhalb. Als ich dann zu Lehrer Wüst in die dritte Sek wechseln musste, wehte ein anderer Wind. Kaum ein Genügend war noch möglich. Anscheinend waren Orthografie und Grammatik wichtiger geworden.

Später vertiefte ich mich gerne in die Titel von Heinz G. Konsalik, Harald Robbins und Johannes Mario Simmel. Stundenlang bis weit in die Nacht konzentrierte ich mich im Schein der Nachttischlampe auf diese Geschichten.

Wahrscheinlich keine grosse Literatur, doch es ermöglichte mir immer wieder abzutauchen in eine, in meine Fantasiewelt.

Konsaliks ‘Der Arzt von Stalingrad’ versetzte mich in die Wirren im und nach dem zweiten Weltkrieg oder ‘Liebe lässt alle Blumen blühen’, liess meine Fantasie farbig erstrahlen.
Johannes Mario Simmel erklärte mir in ‘Und Jimmy ging zum Regenbogen’ die Wirren um Drogen oder in ‘Die im Dunkeln sieht man nicht’ die Machenschaften und Seilschaften hinter den Tycoons der Wirtschaft.
Harald Robbins schrieb eher über den amerikanischen Traum in ‘Traumfabrik’ oder ‘Manager’.

Fasziniert bin ich auch von den Werken des Schweizer Autors Martin Suter, die ich alle verschlungen habe. Wunderbare Geschichten, tolle Handlungen!

Viele weitere Literaratur habe ich konsumiert wie Gary R. Renard, der sich mit Jesus und Buddha traf oder von Marc Gassert, dem blonden Shaolin.

Doch momentan ist leichte Literatur auf dem Programm.

Warum?

Die ganzen Romane und Geschichten haben den Vorteil, dass sich die Handlung irgendwann auflöst. Die Liebespaare finden sich, die Machenschaften werden aufgedeckt und die Drogenbarone finden ihren Richter.

Das beruhigt mich und lässt mich gut schlafen.

So gut, dass ich daran denke, meine eigenen Geschichten zu schreiben, die immer gut enden werden.

Im Rias schreiben wir auch diese Woche die Geschichten wieder auf Tellern und in Gläsern und unser ‘Pick Away’ im Rias Gourmet Shop wird weiter ausgebaut.

Hier geht es zur Online Reservation:

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Weiterhin könne Sie auch unsere Gerichte als Pick Away bestellen.

take away ready to eat oder ready to cook aus dem rias gourmet shop

Sie bestellen online die gewünschten fertig gekochten oder vorgekochten Gerichte und holen alles zum gewünschten Zeitpunkt ab.

Weiter Angebote:

Genussboxen

In fertig zusammengestellten Genussboxen finden Sie alles, was Sie für ein perfektes Nachtessen brauchen.

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Öffnungszeiten
Wir sind nun wieder von Montag – Freitag mittags und abends für Sie da.
Im Sommer werden wir vom 19. Juli für zwei Wochen Sommerferien machen.

Schön, wenn wir Sie verwöhnen dürfen.

Von Herzen wünsche ich Ihnen alles Gute.