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Home Delivery & Jeep

Posted on 14. Februar 2021

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Jeep zu fahren hat in unserer Familie Tradition. Und zwar die richtigen Jeeps! Nicht die langweiligen SUVs, die im Volksmund ‘Jeep’ genannt werden!

Auch mein älterer Bruder war vom Jeep Virus besessen. Und er fand, dass er als diplomierter Postbeamter einen Jeep MB Jahrgang 1948 fahren müsste.  Natürlich in postgelber Farbe lackiert.

Das Neckertal war die perfekte Gegend für dieses Fahrzeug. Nicht nur um die entlegensten Höfe anzufahren. Mein Bruder hatte die fixe Idee, dass er mit seinem Fahrzeug auch den Necker durchqueren könnte.

Der Necker ist der Fluss, der dem Neckertal seinen Namen gibt. Der Fluss entspringt hinter der Höchalp am Ofenloch, führt durch das Neckertal, um dann in Lütisburg in die Thur zu münden.
Die Ufer dieses Flusses sind pitoresk und unglaublich schön. Wasserfälle und sogar ein paar Sandstrände, aber auch Felsplatten findet man. Jeder ‚Gumpen‘ hat einen Namen. Es gibt den ‚Frauägumpä‘, den ‚Mannägumpä‘, den ‚Plättligumpä‘ oder den Wasserfall usw.

Der Jeep meines Bruders war die erste zivile Version des Urjeeps, den die Amerikaner im zweiten Weltkrieg nach Europa brachten.
Das Fahrzeug mit Jahrgang 1948 entsprach in den meisten Teilen immer noch der Version der ersten Jeeps.
Dreiganggetriebe geschaltet mit dem grossen Schalthebel in der Mitte. Zuschaltbarer Vorderradantrieb durch den ersten kleinen Schalthebel. Reduktionsgetriebe und Sperre wählbar mit dem zweiten kleinen Schalthebel.
Den Anlasser betätigte man mit dem Hebel am Fussboden.
Am Armaturenbrett war eine Beschreibung der Getriebearten angebracht und die militärische Version war manchmal sogar mit einem Schnorchel ausgerüstet, um hüfttiefes Wasser zu durchqueren.

Mein Bruder dachte sich, dass es mit diesen Informationen ein Leichtes sei, den Necker zu durchqueren, also startete er eines Morgens sein Vorhaben.
Kurz vor der grossen Brücke an der Bächlistrasse führte ein Waldweg rechts direkt in die Laubbäume. Heute ist diese Strasse mit einem allgemeinen Fahrverbot belegt. Zusätzlich ist der Weg mit einer Kette und einem Vorhängeschloss abgesperrt.

Doch damals galt einfach, freie Fahrt dem Tüchtigen.
Mein Bruder lenkte also den Jeep auf den Feldweg.
Zwischenstopp: Zuschaltung des Vorderradantriebes.
Dann vorsichtig durch den Wald und die abschüssige Strasse hinunterrollen.
Die erste Kurve konnte er in einem Zug nehmen. In der zweiten Kurve wurde es schwieriger. 180°, rutschiges Laub und schweres Gelände führten den Weg um eine knorrige, alte Eiche. Der nicht synchronisierte Allradantrieb erschwerte das Lenken. Noch einmal zurücksetzen und weiter ging es. Dann die kleine Lichtung durchqueren.
Zwischenstopp: Einschaltung des Reduktionsgetriebes.

Vorsichtig liess er das Geländefahrzeug die steile Abfahrt in den Fluss rollen. Leichter Druck auf das Gas, die schwere Stosstange schob Schotter vor sich her und tauchte ins Wasser. Die Räder gruben sich langsam, aber stetig in Sand und Kies. Dann richtig viel Gas und alle vier Räder kraulten im Wasser durch den Sand. Plötzlich reichte das Wasser bis zu den Kotflügeln und da passiert es.
Der Vergaser bekam keine Luft mehr, Sauerstoff fehlte und der Motor starb ab. Mitten in der Strömung des Neckers blieb der postgelbe Jeep stehen.
Fluchend sprang mein Bruder vom Fahrersitz ins Wasser. 
`Was nun?’ schoss es ihm durch den Kopf. Er blickte um sich, ob ihn hoffentlich niemand gesehen hätte.
Da kam ihm die rettende Idee. Der älteste Bruder war zuhause und da stand auch ein Jeep 1954, den unser Vater im Handel hatte.
Also rannte er nach Hause, holte den Jeep mitsamt Bruder und gemeinsam zogen sie sein Gefährt aus der misslichen Lage.

Aus der Rias Küche liefern wir weiter fleissig, auch mit unserem Jeep Grand Cherokee Trailhawk. Da das nicht sehr effizient ist, kam ich auf die Idee, bei unserem Jeep Dealer anzufragen, ob man mir nicht zu günstigen Konditionen einen Jeep Renegade 4xe zur Verfügung stellen würde. Der Jeep Renegade mit 4xe fährt kurze Strecken mit 100% elektrischer Energie und ich dachte, es wäre doch sinnvoll, umweltneutral mit Allradantrieb zu liefern. Doch weder der Jeep Dealer noch Jeep Schweiz hatten Gehör für diese Zusammenarbeit mit viel Gratiswerbung! Schade eigentlich in dieser Zeit, in der wir zusammen halten müssen! 

Nun, wir sind trotzdem weiter auf der Erfolgsspur mit dem Take Away und Home Delivery.  

Bestellen Sie gerne einige Stunden oder auch Tage im Voraus. Wir werden pünktlich vor Ihrer Türe stehen.

Alles online oder per Telefon.

Home Delivery und Take Away

Wir liefern alle Gerichte in einem weiteren Umkreis, nämlich bis Embrach, Bülach, Oerlikon und Wallisellen. Bezahlung online, auch mit Twint. 

Schenken Sie auch weiterhin Freude mit feinem Essen und Gastlichkeit! 

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Gutscheine kaufen Sie online und drucken direkt bei sich zu Hause oder wir drucken für Sie. Herzlichen Dank. 

Mit Allrad unterwegs!