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Teddybär!

Posted on 18. Oktober 2020

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Teddybär?
Am liebsten würde ich jeden Tag ein Fest feiern. Es gibt doch sicher täglich einen Grund, um alle einzuladen!
Erinnern Sie sich noch an die Partys unserer Jugendzeit?

ir brauchten keinen Grund, um einfach einen ‘Fez’ zu machen. Ob wir durften, stand auf einem anderen Blatt Papier.
Wir brauchten einen Raum, einen Plattenspieler oder ein paar selbst aufgenommene Kassetten und schon ging die Party los.
Irgendwann fanden wir uns knutschend in einer Ecke. Alkohol, Drogen, irgendwelche Aufputschmittel?
Echt jetzt?
Brauchten wir nicht!
Schon Wochen vorher wurden Pläne geschmiedet.
Hanni, damals meine unerreichbare Angebetete aus der anderen Klasse, meinte mit leuchtenden Augen: ‘Gäll losch den Teddybär laufä!’
Klar, dachte ich mir! Nur gab es damals weder Google, noch Spotify und kein YouTube, um schnell diesen ominösen ‚Teddybär‘ zu finden.
Und wer war überhaupt der Interpret?
Ich hatte die zündende Idee!
Mittwochnachmittag war schulfrei. Ich fuhr mit meinem Herkules Sackgeldvergaser über die Wasserfluh und Lichtensteig nach Wattwil.
So fand ich mich irgendwann im Warenhaus ‘Keller Ullmann’ wieder – dem Vorgänger von Manor – und suchte in der riesigen Plattenabteilung nach ‚Teddybär‘.
Und tatsächlich, ich fand ihn: Teddybär von Rumpelstilz. Es war Sommer 1977, die Single wurde im Radio Beromünster regelmässig gespielt und war sogar in der ZDF Hitparade bei Schnellsprecher Dieter Thomas Heck zu Gast.
Mit glänzenden Augen erstand ich diese Single für wertvolle fünf Franken, Sackgeld eines ganzen Monats. Doch nichts war zu teuer für meinen geheimen Plan.
Mein Herz klopfte mit der Melodie meines Zweitakters, als ich Richtung Heiterswil auf den Hemberg – um nicht dieselbe Strecke fahren zu müssen – und die Rennstrecke hinunter zurück nach St. Peterzell raste.
Nun war noch das Problem des Plattenspielers mit Lautsprechern zu lösen. Da war doch dieser Typ in der Zweiten. Lange Haare, grosse ‘Zürischnorrä’, einfach ein Besserwisser, war erst kürzlich zu uns gestossen, da seine Eltern fanden, die Lebensqualität in unserem schmucken Dorf sei doch einfach besser, als in der grossen Stadt Zürich.
Also, einmal mutig geschluckt und mal schüchtern angefragt, ob der denn eventuell über so einen Plattenspieler mit ein paar guten Lautsprechern verfügen würde.
Na ja, er hätte sogar zwei Lenco mit Direktantrieb und geile Boxen dazu, ob ich das meinen würde? Ok, er hatte also sogar zwei Plattenspieler mit guten Lautsprechern und siehe da, im Laufe des Gesprächs stellte sich heraus, dass er eine Plattensammlung hätte, der er sehr gerne auflegen würde.
Auflegen? Das kannte ich nur von den Eingeklemmten im Landgasthof. Da legt man Schinken oder Salami auf das Butterbrot, zweites Butterbrot drauf, Essiggurken und Mampf!
Man würde eben auch Platten auflegen, das heisst diese Vinyl Platten abspielen.
Aha, ja, klar! So ergab es sich, dass der ‘Schnörri’ aus Züri, langsam sympathisch wurde und sogar die Platten auflegen täte. Und das mit zwei Plattenspielern, damit es keine Pausen gab.
Irgendwann trafen wir uns dann vor der Aula im Oberstufenzentrum oberes Neckertal und der ‘Fez’ konnte losgehen.
Nachmittags hatte ich bereits Goba Orange und Citro angekarrt. Tische und Bänke stellten wir an die Seiten, die Spannung stieg.
Im Lauf des Abends liess ich dann Teddybär von Rumpelstilz auflegen und freute mich, dass ich meiner Angebeteten den Wunsch erfüllen konnte.
Doch die grosse Enttäuschung. Sie freute sich überhaupt nicht!
Was war geschehen?
Teddybär! ‚Teddy Bear‘ von Elvis Presley hätte sie sich gewünscht, doch sicher nicht diesen Schweizer Mundartquatsch.
Elvis Presely war in diesem Sommer, am 16. August gestorben. Rumpelstilz hatte ihren Hit ein Jahr vorher und ich hatte mich ganz kräftig geirrt! Zum Glück war mein Plan geheim, ich hatte die Chance, bei meiner Angebeteten zu punkten tüchtig vermasselt!
 
Nicht vermasseln werden wir Ihre Sicherheit im Rias. Wir tun alles, damit sie sich wohlfühlen. Die einzelnen Tische sind mit erstklassigen Trennwänden aus Acrylglas der Firma Phoenix Mecano gesichert, alle Mitarbeiter tragen Mundschutz, Oberflächen werden regelmässig desinfiziert und ihre Daten nehmen wir vorsichtig auf.
 
Wir sind im Rias täglich für Sie da. 
(November und Dezember öffnen wir auch Samstagabend)
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Alle unsere Gerichte können Take Away oder in der Umgebung von Kloten geliefert, in unserem Shop geordert werden.
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Gourmet Metzgete 22. – 31.Oktober
Die Metzgete ist bis auf einen Zweiertisch ausverkauft. Wir haben alle Gäste nochmals kontaktiert. Nicht bestätigte Plätze werden weiter gegeben. 
Metzgete sind sehr begehrt: Für kurzfristige* Absagen verrechnen wir pro Gast sFr. 50.00, wenn wir den Platz nicht mehr verkaufen können. Das gilt auch für Reservationen, deren Gästezahl kurzfristig* ändert.
 (*24 Stunden vorher und weniger) 

Trüffel Abend 
Montag, 23. November 2020 ausgebucht 
ZusatzterminDienstag, 24. November ausgebucht
Wir führen für beide Anlässe Wartelisten

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