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Zmorgä und Thermomix TM6

Posted on 2. Dezember 2019

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Irgendwann lag dann dieses Schweinsnierstück in der Schublade unter dem Küchentisch statt im Kühlschrank.

Wie es dazu kam, weiss ich bis heute nicht. Was ich weiss ist, dass zu diesem Zeitpunkt unsere Frühstückseskapaden aufflogen.

Es begann damit, dass uns Mutter erklärte, dass wir nun alt genug seien, um unser Frühstück selber zuzubereiten. Jeden Morgen stand sie nämlich in der Küche des Landgasthofes, hat uns heisse Ovomaltine gekocht und Butterbrote gestrichen. Mit einem Klaps auf den Hinterkopf wurden wir dann in die Schule geschickt.

Doch die Nächte in so einem Landgasthof waren kurz bzw. die Tage lang. Abends war die Stube oft voll mit rauchenden und jassenden Gästen aus dem ganzen Tal. Nur der Rondenchef, der pünktlich eine Viertelstunde nach der Polizeistunde in Begleitung des streng blickenden und bewaffneten Kantonspolizisten erschien, machte dieser Gemütlichkeit ein Ende.

Dann raschelte und rauschte es und einige der Gäste versteckten sich aus Jux unter Tischen und Bänken.

Irgendwann wurde dann die Polizeistunde abgeschafft. Trotzdem waren die Nächte kurz und die Schule begann immer früher, je älter wir wurden.

So standen wir also vor dem Dilemma, das Frühstück selbst machen zu müssen oder ohne etwas zu Essen in die Schule zu gehen.

Na ja, es war eigentlich eine einfache Aufgabe.

Wir kochten Milch in der dünnsten Alupfanne, weil diese auf dem Gasherd am schnellsten heiss wurde. Natürlich legten wir den Milchklopfer auf den Pfannenboden, damit wir es dann hören würden, wenn die Milch heiss war, also kurz vor dem Überkochen.

Dann wurden die Brotscheiben geschnitten, Butter drauf und viel Confi und bald trotteten wir froh Richtung Schulhaus.

Irgendwann kamen wir dann auf die Idee, dass wir doch einmal etwas anderes kochen könnten als einfach heisse Milch und Ovomaltine oder Caotina.

Es gäbe doch jeweils abends dieses ‘Hafermuäs’. Das schmeckte unglaublich gut. Mit so einem ‘Hafermuäs’ im Magen, ja das wäre schon was. Das hätte sicher niemand in der Schule. Mit den richtigen Fragen und gutem Beobachten, lernte ich dieses ‘Hafermuäs’ zuzubereiten.

Im Prinzip war es ganz einfach: Milch in die erwähnte dünne Alupfanne, aufkochen ohne Milchklopfer – was eine Herausforderung war – Haferflocken dazu streuen, eine Prise Salz, langsam kochen.
Anfangs ging es zu langsam, dann liess ich zu viel Haferflocken in die Milch rieseln. Das führte dann dazu, dass das Ganze anbrannte und ich musste den Topf mühsam mit dem ‚Chupferblätz schruppeln‘. Irgendwann hatte ich den Dreh raus und das Ganze liess sich dickflüssig und schmackhaft in Suppentellern verteilen. Dann Zimt und Zucker drüber und einfach… läck war das fein!

Bald schon wurde uns dieses Frühstück zu wenig. Wir briutzelten Spiegeleier mit Speck in Käsereibutter, Aromat drüber, was für ein Festessen.

Dann kamen wir auf die glorreiche Idee, aus eben diesem Schweinsnierstück ‚Cordon Bleu‘ herzustellen. Ich weiss nicht mehr genau, ob es zuerst panierte Schnitzel waren.

Tatsache ist, dass wir ziemlich in den Stress kamen, denn ‚Cordon Bleu‘ war dann doch eine ordentliche Aufgabe.

Ob es geklappt hat, kann ich nicht mehr sagen, doch es gab auch keine Fortsetzung, da dieses Fleisch dann in der Küchentischschublade und das Messer im grossen Kühlschrank lagen, flogen unsere Frühstückseskapaden auf und wir durften nicht mehr kochen, was wir wollten.

Heute sieht das alles natürlich anders aus.

Neu koche ich auch mal ein Frühstück mit meinem neuen Thermomix TM6. Auch wenn es nur ein Foodpunk Kaffee ist. Zwei doppelte Espresso, 56 Gramm Biobutter, 15 Gramm MCT Öl. Alles gut schaumig mixen und geniessen. Die Energie in diesem Getränk bringt mich bis in den Nachmittag. Natürlich kocht man mit dem Gerät auch anspruchsvolle Gerichte. So genossen wir gestern Abend eine Currysuppe aus Blumenkohl, Kokos mit leicht gedämpftem Swiss Lachsfilet. Alles in einem Gerät. Ich bin begeistert!

Sie wollen auch so einen TM6? Vielleicht sogar vor Weihnachten, dann rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir eine Mail. Wenn Sie schnell und entschlossen handeln, werden Sie das Gerät unter dem Weihnachtsbaum legen können.

Und im Januar besuchen Sie oder Ihre Allerliebste dann den exklusiven TM6 Kochkurs bei mir im Rias, der zum Kauf des Gerätes dazu gehört.